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Vor
ca. 80 – 100 Mio. Jahren war das Land vom Kreidemeer
bedeckt. Dabei wurden die verschiedenen Schichten an Kalk
und Mergel abgelagert.
Seit alters her teilt sich Schwaney in das Ober- und Unterdorf.
Insbesondere das Unterdorf steht auf einem ausgedehnten Quellgrund.
Es gibt im Dorf eine beträchtliche Anzahl von Bachläufen
und Dutzende von Quellen, Springen und Brunnen. Viele davon
sind heute drainiert und werden in die Bachläufe abgeleitet.
Ende des 19. Jahrhunderts dienten die flachen und breiten
Gewässer noch als Fahrwege. Mit der Gestaltung des Kirchplatzes
1899 wurden die zahlreichen Quellen im Umfeld der Kirche zur
Kumbike zusammengeführt.
Das Jahr 1344 ist gekennzeichnet durch die Verleihung der
Stadtrechte durch Bischof Balduin. In der zweiten Hälfte
des 14. Jahrhunderts wurde der Ort -ausgelöst durch Fehden
zwischen den Mitgliedern des Paderborner Landadels- von Gewalt
und Bränden heimgesucht. Die Fehden zerstörten die
Stadt und entwerteten damit auch einen Teil der städtischen
Rechte und Privilegien. Im Jahr 1409 wird Schwaney wieder
als Dorf bezeichnet.
Zudem
wird viel gesungen, der plattdeutschen Sprache gefrönt,
ausgiebig Sport getrieben, gewandert und sozialer Zusammenhalt
praktiziert.
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